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Stethoskop
Wundarten
Mediziner unterscheiden Wundarten nach der Form der Verletzung in traumatische, iatrogene und chronische Wunden.
Wundheilung

Wundarten

Eine Wunde entsteht immer dann, wenn intaktes Gewebe des Körpers voneinander getrennt wird. Eine Wunde kann sowohl rein äußerlich als auch im Inneren des Körpers auftreten und mit oder ohne Gewebeverlust einhergehen. Die Art der Wunde wirkt sich unmittelbar auf den körpereigenen Heilungsprozess und seine Dauer aus.

In der Medizin werden Wunden in drei Gruppen unterteilt, die sich nach Art der vorhergegangen Verletzung unterscheiden lassen:

  • Die traumatischen Wunden bilden mit ihren Unterformen der mechanischen, thermischen und chemischen Verletzungen sowie Strahlenschäden die erste Gruppe
  • Die iatrogenen und die chronischen Wunden die jeweils zweite und dritte Unterscheidungsgruppe.

Unterscheidung in verschiedene Wundarten

Weitere Unterscheidungsmerkmale von Wunden sind zum Beispiel

  • die Lokalisation, ob es sich um eine äußerliche oder innere Verletzung handelt
  • ob die Wunde septisch (mit Keimen behaftet) oder aseptisch (ohne Keime) ist
  • wie groß die Wunde ist und wie komplex die Verletzung ist.

Nach all diesen Merkmalen richten sich auch der Verlauf und die Dauer der Wundheilung.

Grundsätzlich ist die Ursache für eine akute Wunden in der Regel ein äußerer Einfluss. Die Wunde entsteht also meist plötzlich (als Folge einer Operation natürlich geplant), ihre Heilung verläuft je nach Art bis zu mehreren Wochen. Chronische Wunde entwickeln sich hingegen sukzessive, manchmal ohne vorherige Ursache oder als Folge einer akuten Wunde.

Schnittwunden

Schnittwunden können vielfältige Auslöser haben. Manchmal genügt es, ein Blatt Papier unglücklich anzufassen, damit ein Schnitt die obere Schicht der Haut durchtrennt. Häufig entstehen Schnittwunden bei der Haus- oder Gartenarbeit, oft auch bei Unfällen.

Zu Schnittwunden kommt es meist dann, wenn ein scharfkantiger Gegenstand senkrecht oder angewinkelt auf die Hautoberfläche trifft. Schnittwunden bluten häufig stark, ihre Wundränder sind glatt. Bei Schnittwunden, die nur die oberen Schichten der Haut betreffen, ist die Infektionsgefahr relativ gering – das Wundsekret schwemmt körperfremde Substanzen von der Wunde weg.

Tiefere Schnitte, die nicht nur die Haut, sondern auch tiefer liegendes Gewebe, Blutgefäße oder gar Sehnen und Nerven durchtrennen, sind hingegen gravierend. Die Wunde muss umgehend versorgt und bestenfalls sofort ein Arzt aufgesucht werden. Durch die Einwirkung von außen gelangen in den meisten Fällen Fremdkörper tief in die Wunde. Die Infektionsgefahr ist deshalb verhältnismäßig groß.

Bisswunden

Bisswunden haben meist ausgefranste Wundränder, weil der Biss in der Regel durch die Zähne eines Tieres verursacht wird. Teilweise wird bei Bisswunden Gewebe mit herausgerissen. Bei kleinen, spitzen Zähnen des Tieres können sich Bisswunden auch in Form von tiefen Löchern zeigen.

Bisswunden ist gemein, dass Bakterien von den Zähnen des Tieres direkt in die Wunde gelangen. Die Infektionsgefahr ist dementsprechend sehr groß. Bei ausgefransten Wundrändern und zerklüftetem Gewebe wird meist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Der Chirurg begradigt dabei die Wundränder und entfernt kaputtes Gewebe. Dadurch kann die Wundheilung schneller voranschreiten und die Infektionsgefahr wird verringert.

Verbrennungen

Verbrennungen zählen zur Kategorie der thermischen Verletzungen, unter die auch Erfrierungen und Stromverletzungen gefasst werden. Verbrennungen können zum Beispiel durch heiße Flüssigkeiten (Verbrühung), Flammen, Gase oder starke Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand) verursacht werden.

Verbrennungen werden in drei Schweregrade unterteilt:

Verbrennungen 1. Grades: Rötung der Haut, Wunde leicht angeschwollen, reversible Wundheilung

Verbrennungen 2. Grades:

Stadium a): obere Hautschichten Epidermis und Dermis zerstört, Schweißdrüsen und Haarfollikel intakt, über der Wunde entsteht eine Wundblase

Stadium b): tiefe Verbrennung mit Zerstörung von Epidermis, Dermis und Haarfollikeln, rote Fleckenbildung mit weiß-beigen Verfärbungen der Haut, meist Blasenbildung

Verbrennungen 3. Grades: tiefgehende Verbrennung mit Zerstörung oder Absterben des Gewebes (sog. Nekrose), starke Narbenbildung beim Wundheilungsprozess

Platzwunden

Eine Platzwunde entsteht in der Regel an Körperstellen, die wenig oder gar nicht durch Muskeln, Binde- oder Fettgewebe unterfüllt sind, so zum Beispiel am Kopf oder den Schienbeinen. Eine Platzwunde kann durch einen stumpfen Gegenstand verursacht werden oder durch einen starken Stoß, zum Beispiel am Kopf bei einem Fahrradsturz oder wenn das Schienbein auf die Ecke der Tischkante trifft.

Platzwunden bluten zu Anfang meist sehr stark, wodurch aber Krankheitserreger von der Wunde entfernt werden und die Infektionsgefahr relativ gering ist. Häufig ist ein Bluterguss (Hämatom) Begleiter der Platzwunde.

Schürfwunden

Oberflächliche Schürfwunden heilen schnell und ohne Narbenbildung (Epitheliale Wundheilung). Gravierende Schürfwunden als Folge eines Sturzes sind äußerst schmerzhaft, weil die Nervenenden der oberen Hautschicht betroffen sind. Schürfwunden müssen in der Regel gründlich gereinigt werden, um eine Infektionsgefahr durch Schmutz und andere Erreger zu vermeiden, die durch den abschürfenden Verursacher (z. B. Asphalt, Kies, Waldboden) in die Wunde gelangen könnten.

Sabrina Mandel

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