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Stethoskop
Wundheilung bei Diabetes
Wundheilungsstörungen, insbesondere chronische Wunden wie der diabetische Fuß, sind eine häufige Begleiterscheinung von Diabetes.
Wundheilung

Wundheilung bei Diabetes

Wundheilungsstörungen sind eine häufige Begleiterscheinung bei Patienten mit Diabetes mellitus. Diabetes mellitus bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, die auf Insulinresistenz- oder mangel beruht und durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Bis zu 10 Prozent der Diabetiker entwickeln im Krankheitsverlauf eine chronische Wunde, insbesondere ein diabetisches Fußsyndrom. Allein in Deutschland sind 70 Prozent aller durchgeführten Amputationen auf Diabetes und daraus entstandene Wundheilungsstörungen zurückzuführen.

Bei Patienten mit Diabetes liegt das Risiko einer Infektion nach einer Operation etwa fünfmal höher als bei Patienten ohne Diabetes. Doch nicht nur große, sondern bereits kleinste Wunden heilen bei Diabetikern oftmals langsamer und neigen zu Entzündungen.

Diabetes ist eine sehr vielseitige Erkrankung, die in viele Bereiche des Körpers eingreift und ihre Funktionen verändern bzw. beeinträchtigen kann. Zu Störungen bei der Wundheilung kommt es vor allem dadurch, dass ein durchgehend erhöhter Blutzuckerspiegel die kleinen und großen Blutgefäße stark beansprucht und schlussendlich schädigen kann. Vor allem die kleinen Blutgefäße sind für die Wundheilung besonders wichtig, denn sie sind an der Bildung neuer Zellen beteiligt und unterstützen die Säuberung der Wunde.

Das diabetische Fußsyndrom

Werden die kleinen Blutgefäße nachhaltig zerstört, ist die betroffene Region des Körpers schlecht durchblutet. Bei Patienten mit Diabetes entsteht diese Minderdurchblutung meist im unteren Bereich der Beine und vor allem an den Füßen. Bereits bei geringem Druck von außen, zum Beispiel durch schlecht sitzende Schuhe, kann eine Wunde entstehen. Die Wunde heilt sehr schlecht, nässt und neigt zu Entzündungen. Hinzu kommt, dass die diabetesbedingte Durchblutungsstörungen für eine höhere Wundanfälligkeit sorgen. Ein Diabetiker entwickelt entsprechend weit häufiger Wunden, die bei einem gesunden Menschen nicht entstehen würden. Aus diesem Teufelskreis resultiert häufig das diabetische Fußsyndrom.

Das diabetische Fußsyndrom ist die häufigste Art chronischer Wunden bei Diabetikern. Die anhaltenden Entzündungen und offenen Wunden führen unbehandelt nicht selten zu dauerhaften Schädigungen der Nerven an den betroffenen Regionen der Füße. Sind die Nerven geschädigt, ist auch das Schmerzempfinden gehemmt, der Patient spürt dementsprechend weder die Entzündungen, noch eventuell entstehende neue Wunden. Im schlimmsten Fall stirbt das Gewebe rund um die Wunde ab, sogenannte Nekrose. Der betroffene Bereich verfärbt sich schwarz. Als Therapie ist in solch gravierenden Fällen nur noch eine teilweise, manchmal auch vollständige Amputation des Fußes geeignet.

Die Leitlinie Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronische venöse Insuffizienz richtet ihre Therapieempfehlungen zur Behandlung des diabetischen Fußsyndroms nach einer Klassifikation von Wagner. Diese Klassifikation unterteilt das Ausmaß des diabetischen Fußsyndroms in Grad 0 bis Grad 5:

Grad 0: keine Verletzung, aber eventuell leichte Deformation und Entzündungen

Grad 1: oberflächliche Geschwüre auf der Haut

Grad 2: tiefliegende Geschwüre, die Gelenkkapsel, Sehnen und Knochen betreffen

Grad 3: tiefliegende Geschwüre mit Infektion der Gelenkkapseln, Ausbildung von Abszessen und infektiösen Entzündungen des Knochenmarks

Grad 4: Absterben des Gewebes im Bereich des Vorfußes und der Ferse

Grad 5: Absterben des Gewebes am gesamten Fuß

Zur Therapie des diabetischen Fußsyndroms ist die Behandlung der Grunderkrankung, also des Diabetes mellitus, unabdingbar. Im Weiteren soll die Therapie gemäß Leitlinie stets das Ziel der Heilung der Wunde und der Verbesserung der Lebensqualität des Patienten verfolgen. Die Empfehlungen werden basierend auf der Klassifikation nach Wagner folgendermaßen zusammengefasst:

Grad 0: regelmäßige Untersuchung und Kontrolle der Füße

Grad 1 & 2: Druckentlastung, Wundversorgung der betroffenen Regionen an den Füßen

Grad 3: Medikation mit Antibiotika, regelmäßige Kontrolle, Wundreinigung, Wundversorgung durch den Facharzt und/oder Wundtherapeuten, Beurteilung und gegebenenfalls Durchführung chirurgisches Débridement

Grad 4 & 5: chirurgisches Débridement, Amputation betroffener Regionen, eventuell des gesamten Fußes

Sabrina Mandel

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